Keine Kinder für die Umwelt!3 Minuten Lesezeit

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Kinder sind Linken nur teilweise ein Dorn im Auge. Wenn sie sich für die richtigen Ziele engagieren, dürfen sie leben – Greta hat noch mal Glück gehabt. Andere sollten aber am besten gar nicht erst geboren werden.

Die Autorin Verena Brunschweiger hat einen Skandal ausgelöst – sie sprach sich in einem Interview dagegen aus, Kinder zu zeugen, um der Umwelt nicht zu schaden. Laut Brunschweiger würde Nachwuchs unnötig CO2 freisetzen. Im ersten Moment scheint eine solche Idee zu schocken und Empörung auslösen, dabei sind antinatalistische Denkweisen gar nicht so ungewöhnlich. Vor allem bezüglich des rasanten Bevölkerungswachstums gibt es immer wieder Intellektuelle, die antinatalistische Gedanken äußern. In den USA gibt es sogar eine religiöse Gemeinschaft, welche sich mit dem Gebot „Du sollst dich nicht fortpflanzen“ an ihre Jünger richtet. Eine antinatalistische Politik wird zudem schon in einigen Staaten durchgeführt. Das beste Beispiel ist hier die VR China, welche Abtreibungen extrem fördert und mit der Ein-Kind-Politik die Nachwuchszahlen regelt. In Europa sind solche Ideen und Ansätze jedoch völlig unbekannt.

Die Lehrerin (ironisch) Brunschweiger argumentiert, dass jedes nichtgeborene Kind 58,6 Tonnen CO2 sparen könnte. Des Weiteren sagt sie, dass jedes zusätzlich gezeugte Leben Leid zufügen würde und man deshalb auf Nachwuchs verzichten sollte. Das ist eines der klassischen Argumente der Antinatalisten. Zudem würden Eltern Kinder nur aus egoistischen Gründen zeugen und sich diese von den Kinderlosen mitfinanzieren lassen – eine Ungerechtigkeit laut Brunschweiger.

Nun lassen sich einige Kritikpunkte formulieren. Angefangen von dem Punkt, ob CO2 überhaupt wirklich diese Bedeutung für den anthropogenen Klimawandel hat. Wenn CO2 am Ende doch nicht der Klimakiller ist, dann wären die eingesparten Kinder nutzlos. Zudem muss Frau Brunschweiger gefragt werden: Wenn sie schon von “Gerechtigkeit” spricht, wieso sollten gerade Europäer und Deutsche, die sowieso kaum noch Kinder zeugen und Familien im Durchschnitt nur aus 1-2 Kinder bestehen, auf Kinder verzichten, wenn auf anderen Kontinenten Familien mit bis zu 9 Kindern noch Standard sind? Wäre es nicht gerechter und logischer, dort anzusetzen und das dortige Bevölkerungswachstum einzugrenzen? Zu guter Letzt stellt sich die Frage, was Frau Brunschweiger für einen Job ausüben sollte, wenn es keine Kinder mehr gäbe? Was soll bloß mit all den unnützen Deutschlehrerinnen wie Brunschweiger passieren, verschwänden all die Schulen? Die selbsternannte Feministin hätte dann wohl einige Probleme, eine “nicht-sexistische” Arbeit zu finden. Und eines scheint die Lehrerin wohl auch noch zu vergessen haben: Werden nicht schon per Abtreibung genug Kinder “gespart”?

Es muss zu diesem schwachsinnigen Vorschlag nichts weiter gesagt werden. Man sollte hoffen, dass dieser nicht allzu ernst genommen wird. Es zeigt sich aber, dass sogenannte Feministen nichts weiteres im Kopf haben, als Kinder – vor allem weiße Kinder aus Europa –  abzuschaffen. Zuerst per Abtreibung, dann per Arbeit, jetzt per “bewusster Entscheidung gegen Nachwuchs”. Deutsche sollen auf Kinder verzichten, während “der Schwarze gerne (ruhig weiter) schnackseln” darf.  Brunschweiger bezeichnet sich selbst als sehr “umweltbewusst”. Ich hätte da einen Vorschlag: warum hält sie nicht einfach selbst die Luft an und  erspart durch ihren Tod der Gesellschaft und der Umwelt ihr Gequatsche? Der menschliche Körper ist auch zu hundertprozent biologisch abbaubar, also nur zu, liebe Frau Brunschweiger.

 Bildquelle:  SPIEGEL ONLINE

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